Gemeinde Salem

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Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung

Die Gemeinde Salem als Flächengemeinde betreibt die Straßenbeleuchtung mit derzeit ins-gesamt rund 1.500 Leuchten. Von den ursprünglich ca. 850 Leuchten mit Quecksilberdampf-lampen sind bereits im Jahr 2012 174 Leuchtenköpfe mit LED-Technik in den Ortsdurchfahr-ten Stefansfeld, Mimmenhausen, Neufrach, Buggensegel, Tüfingen und Weildorf umgerüstet worden. Dabei wurde das Fabrikat Siteco SL 10 mini LED verwendet.

In einem 2. Bauabschnitt im Jahr 2014 wurden weitere 218 Leuch¬tenköpfe ausgetauscht und durch die Siteco SL 10 mini LED ersetzt. Es handelte sich hierbei um die Ortsdurchfahrten in Mittelstenweiler, Oberstenweiler, Grasbeuren, Tüfingen, Baufnang, Rickenbach, Beuren und Altenbeuren. Zusätzlich wurden auch die Leuchtenköpfe in der Schlossseeallee, der Bug-gensegler Straße, der Schlosswiesenstraße sowie in Teilen der Leutkircher Straße und der Bahnhofstraße erneuert.

Im 3. Bauabschnitt werden nun die noch verbliebenen 458 Leuchtenköpfe mit Quecksilber-dampflampen und 519 Leuchtenköpfe mit Natriumdampflampen auf LED-Technik umgestellt. Lediglich im Bereich der Fußgängerüberwege verbleibt es bei der bisherigen Beleuchtung, da diese, aus Gründen der besseren Erkennbarkeit, eine abweichende Lichtfarbe benötigen, die von LED-Leuchten bisher noch nicht im erforderlichen Kontrast geleistet werden kann.

Die derzeitige Anschlussleistung bei den Quecksilberdampflampen beträgt je Lichtpunkt 144 Watt. Durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung kann die Anschlussleistung auf 38 Watt bei sogar besserer Lichtleistung reduziert werden. Mit dem Austausch der Leuchtenköpfe können rund 128.000 kW/h Strom pro Jahr (ca. 80 %) eingespart werden. Dies bedeutet gleichzeitig eine jährliche Co2-Minderung von 75.250 kg. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 20 Jahren entspricht dies einer Gesamt-Co2-Minderung von knapp 1.505 t.

Der Investitionsaufwand für die Erneuerung der 458 Leuchtenköpfe  mit Quecksilberdampf-lampen und der 519 Leuchtenköpfe mit Natriumdampflampen beläuft sich auf rund 500.000,00 €.

Diese Maßnahme zum Austausch der Quecksilberdampflampen wird vom Bundesministeri-um für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einem Zuschuss in Höhe von 25 %, insgesamt 62.677,00 €, gefördert (Förderkennzeichen: 03KS6519). Die Maßnahme zum Austausch der Natriumdampflampen wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit einem Festbetragszuschuss in Höhe von 218.077,94 € gefördert.

Der Gemeinderat hat in der Sitzung am 05.07.2016 den Auftrag nach vorausgegangener öffentlicher Ausschreibung an die Firma Netze BW GmbH aus Tuttlingen als günstigsten Bieter vergeben. Voraussichtlich noch im Juli 2016 wird die Firma Netze BW GmbH die Ar-beiten ausführen. Mit dem Abschluss der Maßnahme wird Ende Oktober 2016 gerechnet.

Die Gemeinde bedankt sich beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft von Baden-Württemberg, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.bmu-klimaschutzinitiative.de) und beim Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen) für die Bereitstellung der Fördermittel.