Gemeinde Salem

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Grasbeuren

Geschichtliches aus Grasbeuren

Grasbeuren von oben
Grasbeuren von oben

Im Jahr 1179 wurde als erste urkundliche Erwähnung die Vogtei Grasbeuren vom Kloster Kreuzlingen an Herzog Friedrich von Schwaben übertragen. In den Jahren 1210 bis 1306 hatte Grasbeuren einen eigenen Adel. Von diesem stammt auch das Wappen: 3 Sicheln im schwarzen Feld. Das Kloster Salem besaß schon im frühen Mittelalter Grund und Boden in Grasbeuren. Der „Kreuzlinger Hof“ spielte als Lehenhof des Klosters Kreuzlingen eine wichtige Rolle im dörflichen Leben. Auf die besondere Bedeutung weisen sein mächtiges Vollwalmdach und die etwas erhöhte Lage hin. Das im Obergeschoß lange unter dem Verputz verborgene Fachwerk wurde freigelegt und sorgsam restauriert.

Aus Grasbeuren stammt auch der selige Gero Auer, er war der erste Abt (1143-1153) des von Salem aus gegründeten Zisterzienserklosters Raithenhaslach in Bayern. Thomas Wunn, der 31. Abt von Salem, kam ebenfalls aus Grasbeuren. Er stand dem Kloster 32 Jahre tatkräftig vor, u. a. in den schweren Zeiten des 30jährigen Krieges.

Aus der jüngeren Vergangenheit

Wegen seiner schönen Lage an einem Südhang der Seefelder Aach wird Grasbeuren (365 Einwohner, Stand: 31.07.2014) gerne als Wohngemeinde gewählt. Grasbeuren bildete lange Jahre mit Baitenhausen und Schiggendorf (früher auch Buggensegel) einen Schulverband und baute noch in den 60-er Jahren unter großen finanziellen Opfern ein neues Schulhaus, in dem heute nach der Schulreform und Aufhebung der dortigen Schule ein Kindergarten und das Dorfgemeinschaftshaus untergebracht sind. Der Kindergarten arbeitet seit einigen Jahren nach der Montessori-Pädagogik und steht interessierten Eltern und Kindern aus der ganzen Gemeinde zur Verfügung.

Kapelle in Grasbeuren
Kapelle in Grasbeuren
Frühling in Grasbeuren
Frühling in Grasbeuren